Therapie bei Demenzen
Zu Beginn steht der möglichst lange Erhalt der
kognitiven Funktionen, der eigenständigen
Lebensführung und der Selbstversorgung im Vordergrund.
Im weiteren Verlauf kann die Selbsterhaltungstherapie
durch ihren sehr individuellen
Ansatz die Identität und den Lebenssinn des Erkrankten möglichst
lange erhalten.
Daraus ergeben sich ein größeres Wohlbefinden und eine psychische
Stabilisierung
des Patienten.
Angehörigenberatung
Die Vermittlung von Strategien im Umgang mit der Erkrankung und unterstützende
Hilfen und
Gespräche führen in der Regel bei Angehörigen zur Entlastung
und mehr Zuversicht. Die
Angehörigen erhalten einen Leitfaden für
ihren jetzigen und zukünftigen Alltag mit dem
Erkrankten, so dass beide diesen befriedigender gestalten können.
Eine aktuelle Studie belegt: Ergotherapie in Form von Hausbesuchen kann
Lebensqualität,
Stimmung und den allgemeinen Gesundheitszustand von Menschen mit Demenz
und deren
Angehörigen verbessern.